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Faschingsmesse
mit Maria, Martina und dem Müslechor
am Sonntag, 1. Februar 2015

Am ersten Sonntag im Februar war in der Messe in Sulz so manches anders als sonst.

Die Seitentüren der Kirche waren geschlossen und somit mussten alle Kirchenbesucher die Kirche durch das Hauptportal betreten. Auf dem Vorplatz wurden sie von Denise Madlener und Manfred Strauß aufgefordert an einer Tombola teilzunehmen. Die Lösle mussten bei dem riesigen FASS-Clown direkt vor der Kirche eingeworfen werden.

Beim Einwerfen stieß so mancher Kirchenbesucher einen kräftigen Schrei aus - hat doch niemand damit gerechnet, dass der Clown ein Innenleben hat. Unser Pfarrer Cristinel befand sich im Fass und hatte einen riesen Spaß dabei, die Kirchgänger zu erschrecken, was ihm auch ausgezeichnet gelang. So gab es vor Beginn der Messfeier schon allen Grund zu lachen und fröhlich zu sein und genau diese Stimmung zog sich durch die ganze Messe durch.

Mit dem großen Einzug der alten, aber durchaus bewährten Ministranten (Manfred Strauß, Günther Baldauf, Johannes Gächter, Guntram Frick, Richard Zimmermann, Martin Hron, Edgar Hellbock, Tobias Gut, Christoph Bawart und Bürgermeister Karl Wutschitz) gefolgt von Pfarrer Cristinel wurde eine besondere Messfeier eröffnet. Martina mit ihrem Müslechor zauberte wieder eine besondere Atmosphäre in unsere Kirche. Die Begeisterung von Martina und den Kindern übertrug sich nahtlos auf alle Kirchenbesucher. Maria Bont spazierte als Clown durch die Kirche und brachte mit ihrer mitgebrachten Schatztruhe so manche Überraschung mit. Kurzerhand schickte Clown Maria unseren Pfarrer Cristinel auf den Priestersitz und übernahm das Wort. Sogleich flogen Luftschlangen durch die Gegend und Luftballons platzten. Mit den Worten „Jetzt bist du wieder dran“ in Richtung Cristinel zog sich Clown Maria mit einem breiten Lachen zurück.

Beim darauffolgenden Opfergang zeigten unsere alten Ministranten, dass sie ihre Aufgabe durchaus ernst nahmen. Sie forderten die Kirchenbesucher sehr bestimmt auf, doch noch etwas mehr in das „Körbchen“ zu werfen. Tobias Gut ging sogar die einzelnen Bankreihen ab.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ziehung des Hauptpreises der Tombola. Gewonnen hatte das Los mit der Nummer 960. Sieger war Stefan Brugger der lachend den Preis von Pfarrer Cristinel überreicht bekam. Das Lachen von Stefan dauerte aber nur kurz, denn er bekam von Cristinel eine leere Magnum-Flasche Wein mit dem Kommentar „Ich habe sie schon probiert, der Wein war ausgezeichnet!“ Als Trost bekam Stefan dann aber doch noch eine „kleine“ Flasche Wein.

Viel zu schnell ging diese tolle Messfeier vorbei und zum Schluss wurden die Kirchenbesucher noch ganz ordentlich aus den Bänken gehoben. Mit dem Lied „Laurentia, liebe Laurentia mein“ forderte Martina mit ihrem Chor alle auf mitzumachen (auf und nieder) und so mancher Ministrant kam damit an seine körperlichen Grenzen.

Beim anschließenden, „knallvollen“ Sonntagscafe, das unsere „jungen“ Ministranten perfekt organisierten, wurde noch ganz lange gelacht und weiter gefeiert.

Ein ganz großes „Dankeschön“ an alle, die mitgemacht und mitgefeiert haben. So schön kann lebendige Pfarrgemeinde sein!!

Wir freuen uns schon sehr auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Margit Bawart